Geschichtenerzaehlen - Grossvater erzählt

Ich erzähle neu ...

Rudi Spiess und Hermann Spiess: Rudi Spiess verliess um etwa 1575 sein Dorf Embrach im Zürcher Unterland und kam schliesslich in Anwil im obersten Baselbiet an. Dort begann er ein neues Leben und fand seine neue Heimat. Zwölf Generationen und 400 Jahre später ging um 1960 mein Vater Hermann aus seiner Heimat in Liestal weg und begann in der Nähe von Zürich nochmals von vorne.

Ich erzähle die Geschichte von Rudi und Hermann. Es ist eine Erzählung aus vergangenen Zeiten und es ist auch eine zeitlose Erzählung. Sie handelt von Menschen, die weggehen auf der Suche nach einem neuen Ort und einer besseren Zukunft, nach einem Platz und nach Zugehörigkeit.

 

«Und so geschah es...» - Schöpfungsmythen der Völker: Schöpfungsmythen faszinieren. Sie haben Tiefe und sind fremdartig und manchmal haben sie auch Humor. Ich erzähle - auch zusammen mit Esther Zimmermann.

 

Ich erzähle weiterhin ...

Geschichten aus dem Irak: Während seine Kollegen auf Grosswildjagd gingen, hörte ein britischer Offizier, der im zweiten Weltkrieg im Irak stationiert war, den Erzählern auf dem Basar zu und schrieb ihre Geschichten auf. Und nach 70 Jahren erzähle ich nun diese Geschichten wieder! Etwa die Geschichte vom Mann, der die Kamele zählte oder vom Mantel, der Vater eines Kindes war oder ... oder ... Es sind Erzählungen mit feinsinnigem Witz und Humor.

 

Ursula Tachsenhauserin – EIN HEXENPROZESS: In der Schweiz fanden vom 15. bis ins 18. Jahrhundert etwa 10‘000 Hexenprozesse statt. Ich erzähle die Geschichte der Ursula Tachsenhauserin, Witwe des Hans Dünki selig, welche im Jahre 1574 in Zürich als Hexe verbrannt worden ist. Die Akten im Zürcher Staatsarchiv – Untersuchungsberichte, Verhörprotokolle, Gerichtsurteil – zeigen, was damals geschah. Und meine Erzählung macht die damaligen Ereignisse und das Schicksal der Ursula Tachsenhauserin wieder lebendig. 450 Jahre liegt das alles zurück –  aber dennoch berührt es uns heute und manches kommt uns auch eigenartig aktuell vor.

Früher, als es noch keine Eisenbahn, kein Telefon und keine Autos und es all diese Hektik noch nicht gab – ja damals gab es noch Zwerge, Kobolde, Geister und ... und ... MEIN GROSSVATER ERZÄHLTE mir, was er in  seiner Kindheit erlebt hat. Und das ist heftig ...

Als im 18. Jahrhundert ein junger Mann, der „Gugger”, mit einem Zwischenruf die Predigt und damit die hohe Ordnung störte, griff die Obrigkeit der Stadt Basel durch und statuierte ein Exempel. Ich erzähle diese skurile Geschichte vom Gugger.

Ich erzähle Geistergeschichten aus dem alten China – etwa die Geschichte vom Wandbild. Im China des 17. Jahrhunderts waren sich die ‚reale‘ Welt und die Welt der Geister sehr nahe und die Grenzen zwischen den beiden Welten waren durchlässig. Pu Sung-Ling schrieb damals diese wunderlichen Erzählungen auf, wenn sich Menschen und Geistwesen begegnen. Es sind Geschichten, die uns heute noch erfreuen.

Ich erzähle immer nach Absprache – etwa Geschichten aus den Alpen (im St. Elisabeth Stift in Berlin-Prenzlauer Berg), die Geschichte von Con Eda, dem mutigen Helden aus Irland (den Sechstklässlern in der langen Nacht des Erzählens) oder Fünfminuten- Geschichten am Winterthurer Wochenmarkt.

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